WIR ENTSCHEIDENEins steht fest, wir haben ein Ende gesehenhinlegen? Sterben? Einen Neustart begeheneinmal wirklich zu wählen, vor dem Verzagendie Entscheidung treffen, es nochmal zu wagenAugen zu und durch, oder ein Leben im Frustwir wählen. Leben auf Knien? Oder Realitätsverlustbevor ich gequält, nur noch für´s Ende zu lebensterbe. Dann wird es halt den Abschied gebenlieber in Gefahr, zur N ...
WIR ENTSCHEIDENEins steht fest, wir haben ein Ende gesehen
hinlegen? Sterben? Einen Neustart begehen
einmal wirklich zu wählen, vor dem Verzagen
die Entscheidung treffen, es nochmal zu wagen
Augen zu und durch, oder ein Leben im Frust
wir wählen. Leben auf Knien? Oder Realitätsverlust
bevor ich gequält, nur noch für´s Ende zu leben
sterbe. Dann wird es halt den Abschied geben
lieber in Gefahr, zur Not mein Blut schwitzen
bevor qualvoll Leben quetscht sich durch die Ritzen
jeder Pore, weil Fette und Satte, Bonzen auf mir sitzen
éntscheiden wir. Die, die ihre Wahrheit bloß gesagt
ihre Angst beklagt, ob man weiter sie wegen Klagens verklagt
entscheiden wir, es noch einmal zu wagen
unserer Freiheit sterben, die Verbrecher des Mordes anzuklagen
Entscheidung treffen, dies einmal zu wagen
oder entscheiden wir endgültig, wir verzagen
kamen jüngst Verbrecher, nur die Nägel in den Sarg zu jagen
entscheiden wir endgültig zu verzagen
wurde Freiheit misshandelt, doch bereits längst erschlagen
wurde sie bloß. Von diesen Mördern, triumphal. Nun zu Grabe getragen.
SCHLUSS. ENDGÜLTIG SCHLUSS.Jetzt ist Schluss, endgültig Schluss
weiss jetzt, dass ich es muss
ab jetzt geht´s nur auf´s Gas
endgültig vorbei der Spaß
ich kann nicht mehr
einfach nur nebenher
ich will mittenrein
will nur noch sein
Merkelwesterwellesarazrinbohlen
persönlich den Arsch versohlen
wollt es doch hören
ja, werd zur Not mich zerstören
ja, glaub´ das ich muss
ja, hab den Schuss
nicht gehört
aus Stuttgart? Dort wird Demokratie zerstört
los, lasst uns Freiheit wählen
nur noch uns´re Stimmen zählen
los, lasst uns siegen
will das meine Fetzen fliegen
auf alte Formen scheißen
mit schiefen Zähnen endlich beißen
in diese Generation, geboren
jeder aus ihr auserkoren
es fliegen ihre Fetzen
los, lasst uns durch die Strassen hetzen
wenn wir bleiben, wo wir sind
sind sowieso verloren, MuttervaterundauchKind
können jetzt noch gehen
den Silberstreif noch sehen
los, lasst uns einfach siegen
der Labbermäuler Zähne fliegen
muss mich in ihrer Zukunft sehen
will bis ans bittere Ende nun gehen
zu viel Pulver verschossen
auf wehrlose, zu viele Tränen vergossen
nehmen wir den Fisch, dessen Kopfe stinkt am Kragen
können´s noch schaffen, wenn wir´s jetzt wagen
könnt ruhig weiter mich schlagenverklagentretenundrichten
seh´ mich nicht. In eurer Zukunft, auf sie werd ich verzichten
weiss jetzt, dass ich es muss
jetzt ist Schluss. Endgültig Schluss.
[Modernes] Sonett von der HoffnungEin Mensch erblickte das Licht der Welt
In Gemeinschaft geboren, in ihr zu leben
Zu denken, zu fühlen; zu nehmen, zu geben
In Verzweiflung´s Schatten vom Wir erhellt.
Doch Mensch um Mensch ins Dunkel fällt
Nur noch dem Rufe folgend hinzustreben
Über die Ordnung, sich über Nächsten zu erheben
Gemeinsames Feld wird so einsam nur bestellt.
So suche ich verlassen nach wärmendem Licht
Das durch Ritzen mir ins Aug´ noch fällt
'Was soll ich bloß, wenn die Welt zerbricht?'
Hoffe so sehr auf mein Herz, dass es Recht behält
Wenn es in kalter Nacht noch zu mir spricht
'Du Mensch wirst kommen, der mein Leben erhellt.'
biografia:
Sebastian DeyaMein Name ist, wie ja bereits angegeben, Sebastian Deya, ich bin 25 Jahre alt, ja, und was die Erfolge angeht in meinem Leben, kann ich, bis zur Mitte des letzten Jahres eigentlich nicht viel anführen.
Ich habe mein Abitur mit 2,5 gemacht, bei wenig Netto-Schulzeit, die ich anwesend war, dann habe ich aufgrund einer Frau die Ausbildung zum Bankkaufmann angefangen, die ich abbrach, als die Frau mit mir brach.
Ich habe dann noch ein Jura-bzw. BWL-Studium angefangen, aber die Tatsache, dass zumindest Jura mir fachlich lag, reichte nicht aus, um mich davon zu überzeugen, es zu Ende zu bringen.
Die darauf folgenden Jahre, also drei an der Zahl habe ich mich mit dies und jenem über Wasser gehalten, als es dann letztes Jahr im Juli schließlich stand bis Unterkante-Oberlippe habe ich mein erstes Gedicht geschrieben, bis März diesen Jahres habe ich dann so mit einem bis drei Gedichten pro Monat wenigstens ein, naja, sagen wir vielversprechendes Hobby gehabt.
Bis ich auf die Idee kam, mir meinen eigenen Webauftritt zu schaffen, am 18. März diesen Jahres, drei Monate später habe ich einen Autorenvertrag beim Diskurs-Verlag gehabt [ohne DKZV], die nun wiederum vergangenen drei Monate habe ich bereits wieder genug Papier gefüllt, um mich bei Verlagen zu bewerben. Die 'Qualität' hat dabei seit dem letzten Manuskript nochmal einen ordentlichen Sprung gemacht, das einzige Problem was ich habe, ist die Tatsache, dass mein erstes Buch erst Juni nächsten Jahres erscheinen wird, und ich noch nicht wirklich weiß, wie ich mit dem Diskurs-Verlag in dieser Frage umgehen soll, da sie das alte Manuskript dann einfach in den Müll wandern lassen und gegen das neue ersetzen, wäre ja fast nachvollziehbar.
Aber dafür habe ich mich nicht abgemüht, mit meinem ersten Manuskript einen Verlag zu finden, vielleicht wird mir dann also mit dem 'Projekt: Verlagssuche Teil 2' eben bis Juni warten, man wird sehen.
Gut, ich glaube, ich habe euch dann erstmal genug ein Ohr abgekaut, würde mich freuen, von euch zu hören
Peace
Basti
pacaveli@gmx.net