Freund oder Feind Ein Mäuslein sich im Unterholz verkrochen,hat von weitem die Katz gerochen.Zitternd sitzt sie dort und wartet,ob sie zu einem Angriff startet. Sie läuft nun los mit aller Kraft,auch ihr Jäger sich auf die Suche macht.Die Flucht endet auf einer Wiese,steht dort ein gefleckter Riese. Eine Kuh mit reinem Gewissen,unschuldig auf die Maus geschissen.Das Mäuslein ist jetzt ganz ve ...
Freund oder Feind Ein Mäuslein sich im Unterholz verkrochen,
hat von weitem die Katz gerochen.
Zitternd sitzt sie dort und wartet,
ob sie zu einem Angriff startet.
Sie läuft nun los mit aller Kraft,
auch ihr Jäger sich auf die Suche macht.
Die Flucht endet auf einer Wiese,
steht dort ein gefleckter Riese.
Eine Kuh mit reinem Gewissen,
unschuldig auf die Maus geschissen.
Das Mäuslein ist jetzt ganz verdreckt,
nur das Schwänzchen sich aus dem Haufen streckt.
Die Katze sieht es, zieht sie raus,
nun ist es mit dem Mäuschen aus.
Hat um ihr Leben hart gerungen,
wurde trotzdem schnell verschlungen.
Die Moral von der Geschichte,
sagt dir dies Gedichte.
Ist es der Feind der dich hat beschissen,
oder der, der dich rausgerissen ?
Im Nobelrestaurant Kauend, schmatzend mit einem dicken Bauch,
sitzen sie da, wie ein gefüllter Wasserschlauch.
Fressen die Speisekarte rauf und runter,
nur der Ober, der ist noch munter.
Sieben Gänge welche Qual,
stehen auf der Karte zu ihrer Wahl.
Das beste muss nun auf den Tisch,
fangen an mit gefülltem Fisch.
Dieses hat dann gut gemundet,
wird mit einem Cocktail abgerundet.
Ein großer Teller mit wenig Fleisch,
man braucht eine Lupe, was soll der Scheiß.
Jetzt folgt zu diesem Gang ein Aperitif,
der Kellner bringt ihn und lächelt schief.
So zwischendurch noch ein Hummersüppchen,
fressen macht Spaß in diesen Grüppchen.
Einen Pudding zum Nachtisch reicht nicht mehr,
sofort muss etwas besonderes her.
Bestellt wird jetzt ein Sorbet,
bei dieser Menge tut mir der Magen weh.
Eigentlich sind sie schon lange satt,
weil der Nachbar noch auf dem Teller hat,
müssen sie beweisen, weil man es sich leisten kann,
rufen sogleich noch mal den Ober ran.
Die Speisekarte rauf und runter,
der Kellner ist gar nicht mehr so munter.
Ist die ganze Zeit gelaufen,
die Füße sind wund und die Socken rauchen.
Einer Frau am Kleid die Naht geplatzt,
ihr Mann letzte Krümel vom Teller kratzt.
Nun muss auch er en Gürtel lösen,
die Fettpolster drücken, die bösen.
Zum guten Schluss ,muss es denn sein,
ein Fürst Pückler Eis muss noch hinein.
Mit Genuss wird es geschlotzt,
beim zuschauen hab ich fast......na ja.
Das Ende dieses Stückes ist nicht nett,
wer zuviel isst, wird ganz schön fett.
Ein wohlgeformter Bauch ist dir gewiss,
wenn du nur die Hälfte frisst.
Mächte des Himmels Mit gleißendem Lichte in den blauen Weiten,
wohltuend und wärmend in des sommers Zeiten.
Bringt dem Menschen im Gesicht ein Lachen,
dies kann nur die Sonne am Himmel machen.
Doch plötzlich- es wart ganz still,
kein Vogel mehr am Himmel singen will.
Selbst der Wind jetzt ganz ruhig, verhalten,
sich dunkle Wolken dann entfalten.
Dann ein Blitz, so hell wie wir es gern gewollt,
gefolgt von Donner - der durchs Tale rollt.
Als dritter im Bunde ein Sturm jetzt folgte,
so als er seine Macht uns Zeigen wollte.
Du armes Menschlein bist so klein,
willst Mittelpunkt auf dieser Welt nur sein.
Die Macht des Himmels zeigt wie es ist ,
dass du nur ein Staubkorn im Universum bist.
BIOGRAFIA:
Joachim Garcorz31.10.1957 in Oberhausen/Rhld. geboren.
Mit neun Jahren durch berufliche Probleme der Eltern in den Schwarzwald
gezogen.
Hauptschulabschluss und Lehre zum Einzelhandelkaufmann.
Soldat bei der Bundeswehr.
27 Jahre am Standort der Kaserne geblieben, wegen einer Frau.
Es folgte eine Trennung, kehrte in die Obhut der Mutter zurück und lernte seine neue Partnerin kennen.
Jetzt lebt er wieder im Orte seiner Kindheit und schreibt neben seinem Beruf [Lagerist in einem Pharmaunternehmen] Gedichte und Kurzgeschichten.
Bekannt wurde er durch Lesungen in Kurthermen, in einer Anthologie des Cornelia Goethe Verlages.
EMAIL:MeyGarc@t-online.de