Amal Al-Jubouri / Irakأمل الجبوري / العراقسكاكينأنهار كل جرف فيها حد سكين أرض ترابها ...
Amal Al-Jubouri / Irak
أمل الجبوري / العراق
سكاكينأنهار كل جرف فيها حد سكين
أرض ترابها سكين
وجوه ملامحها سكاكين
شعوب جمعها سكين
بجامة ليل ـ قماشها وخز سكين
قلادة ـ جواهرها سكاكين
في مختبر الحقيقة وتحت المجهر ،
تنفصل عن خصائصها السكاكين:ـ
سكين باردة ـذهب على حدها ضحكة غني بليدة
سكين معدن ـ على جرفها حروب باردة
سكين نحاس ـتنافق مثل اللون
سكين خشب ـ تعرف أن مصيرها النار
سكين ورق ـ تتسول جناحي الهواء
سكين يلاستك ـسكاكين العالم الثالث
سكين جسدـ رغبة ، شهوة ثم قرف
سكين الكلمات ــ دون كف حاملها ،
وحدها تقطع العالم
ومن مناخاتها الشعرية أيضابغداد يا ربة الحزن
يا ربة الجروح يا ربة الصبر
مهجورة مكسورة تنزفين
يعلو أيامك الغبار
والحرائق تطفئ قلبك الحزين
أهلك أحبوك حبا بربريا
ولأنك الضحية أبدلوا موتك
برحيل الطغاة
SCHLEIER DER EHRLICHKEITDie Ehrlichkeit ist ein Leiden, ein Krebs.
Die Abwehrkräfte besiegt, eingedrungen
in das feine Gewebe des Körpers,
zerstört sie die schöne Jugend.
Die Lüge trägt einen Schleier.
Hinter ihm verbirgt sich das ehrliche Leben.
Doch hinter dem Schleier der Ehrlichkeit
Findet sich kein Leben.
Die Ehrlichkeit gleicht dem Anthrax-Pulver.
Wir zerreden uns mit diesem Pulver,
das wir doch selbst in den Brief, die Lüge,
geschüttet haben.
Menschen sind Lügengebäude.
Aus Schmerzen können sie sich kein Lager bereiten.
Soll Ehrlichkeit, hilflos, entstehen,
kann sie nur Gesicht sein
vor dem abwesend-anwesenden Leben.
Übertragung: Joachim Sartorius
Biografia
Amal Al-Jubouri / Irak
أمل الجبوري / العراقمن مواليد بغداد 1967
أمل الجبوري شاعرة عراقية امتلكت أحقية الحضور بنزفها الشعري المخصوص غادرت العراق الي ألمانيا حيث أمكن لها أن تسجل حضورها الجمعياتي والابداعي بجدارة تجسيرا للتواصل الثقافي المنشود بين ألمانيا والوطن العربي في حوار شرق/غرب
درست الأدب الإنجليزي وعملت بالترجمة والصحافة وبالتلفزيون العراقي ثم غادرت بلادها إلى ألمانيا عام 1997 ونظمت عام 2000 مهرجانا في اليمن للشعراء العرب والألمان
آخر اصداراتها 'تسعة وتسعون حجاباً' الذي يعكس جدلاً عميقاً بين قيم كتابية تنتمي الى أكثر من مزاج من اللغوي الى البصري الى البلاغي والى السردي والتقويمي
وترأس حاليا تحرير مجلة ديوان التي تصدر من برلين بالعربية والالمانية وتنطلق من أبيات للشاعر الالماني جوته 1749 - 1832 يقول فيها من يعرف نفسه وغيره سيدرك هنا أيضا أن الشرق والغرب لن يفترقا أيضا
وقالت ان المجلة التي صدر منهاعدة أعداد تؤمن بأن الشرق والغرب عالمان وثقافتان تغذي احداهما الاخرى لايجاد قاعدة مبنية على الاحترام وايجاد حد أدنى من الفهم المشترك بدلا من استمرار مقولة الشاعر البريطاني روديارد كبلنج 1865 - 1936 وهي أن الشرق شرق والغرب غرب ولن يلتقيا.
وأشارت الى أن فكرة مجلة ديوان بدأت خلال مؤتمر للشعر العربي والالماني عقد بالعاصمة اليمنية صنعاء عام 2000 بمشاركة حوالي مائة شاعر عربي وألماني منهم السوري أدونيس واليمني عبد العزيز المقالح والعماني سيف الرحبي والمصري أحمد عبد المعطي حجازي والالماني هانز ماجنوس انتسنسبيرجر
وذكرت أن أدونيس قال في تلك المناسبة شعريا لا فرق بين الشرق والغرب ،حين نسأل مثلا على صعيد الابداع هل ابداعات
Amal Al-Jubouri wird 1967 in Bagdad geboren. Sie entstammt einer alteingesessenen irakischen Familie. 1986, ein Jahr vor ihrem Universitätsabschluß als Anglistin, erscheint ihr erster Gedichtband „Der Wein der Wunden“ in Bagdad. Dieses Debüt kündet von einer Dichterin, deren Erbe bis zu den ältesten überlieferten Texten der Welt zurückreicht, der Literatur des alten Mesopotamiens.
Nach dem Studium der Anglistik betreut Amal Al-Jubouri im irakischen Fernsehen ein eigenes Kulturprogramm. Sie ist des weiteren als literarische Übersetzerin tätig, gründete ihren eigenen Literaturverlag und arbeitet als Journalistin für Presse und Fernsehen.. Ihr zweiter, viel beachteter Band „Befreit mich, ihr Worte“ wird 1994 in Amman veröffentlicht, und bringt ihr den Ruf ein, eine „neue Emily Dickinson“ zu sein.
1997 verläßt sie den Irak und geht mit ihrer Tochter ins Exil zunächst nach München. Die 1999 in London erscheinende Gedichtsammlung „Enheduanna. die Priesterin der Verbannung“ bezieht sich in einer zugleich sufischen und mythologischen Sichtweise auf die Tochter des akkadischen Königs Sargon, der ersten uns bekannten Dichterin überhaupt. Dieser Band erhält auf der Beiruter Buchmesse den „Preis für das beste arabische Buch 1999“.
Mitte September 2000 ist Amal Al-Jubouri Organisatorin eines sehr erfolgreichen arabisch-deutschen Lyrikfestivals in Sanaa, Jemen, an dem sich u.a. Volker Braun, Hans Magnus Enzensberger, Durs Grünbein beteiligen. Ende 2000 wird sie Kulturattaché des Jemen in Berlin.
Amal Al-Jubouri gilt als die bedeutendste jüngere Dichterin des Irak. Die stilistische Schlichtheit und der tiefe gedankliche Gehalt greift die Errungenschaften von Dichtern wie Adonis auf. Ihre Verse sprechen die Sprache des sufischen Verlangens nach dem Geliebten, welche ihrer Poesie ein der westlichen Welt ungewohntes Pathos verleiht. Ihr Sufitum besitzt eine mythologische Komponente, insofern sich ihre Gedichte an die alten Götter richten, die den Menschen den Verlust von Freunden und Geliebten auferlegen.
In Jubouris Dichtung kommen Einflüsse der westlichen und der modernen arabischen Poesie subtil zusammen. In ihren Gedichten thematisiert sie die Situation der Frau in der arabischen Welt ebenso wie im Exil.
Auf deutsch sind Gedichte in der Zeitschrift “Sprache im technischen Zeitalter”, 152 [1999] veröffentlicht.
Der Wein der Wunden.
Gedichte.
[in arabischer Sprache].
Bagdad 1986
Befreit mich, ihr Worte.
Gedichte.
[in arabischer Sprache].
Amman 1994
Enheduanna.
die Priesterin der Verbannung.
[in arabischer Sprache].
London 1999
Gedichte.
In: Sprache im technischen Zeitalter [Heft 152]
1999
Schleier.
Gedichte.
In: Akzente, Zeitschrift für Literatur [Heft 1]
2002
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