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Sabah Zwain
Nacionalidad:
Libano
E-mail:
Biografia
Sabah Zwain / Libano
صباح زوين / لبنان

البيت المائل والوقت والجدران

اللوحة 75 ـ


Sabah al-Kharrat Zueyn
Weil ich bin, scheinbar bin, nicht bin
Aus dem Arabischen von Leila Chammaa


Die Zeit dehnte sich endlos aus, dehnte sich aus, bis sie zerfiel, bis diese Stadt und andere ins Wanke gerieten, sich ihre Silhouetten verloren, die Fuwege auflsten und die Straen ausbreiteten, die Zeit dehnte sich aus, bis sie die Huser verschlang, das Gedchtnis krmmt sich heute, und das Blau wird zu tiefen Wunden in meinen Handflchen, die Sonne bringt mich zum Weinen, welche Zeit vergangener Orte bringt einen gekrmmten Krper nicht zum Weinen, es sind die zeitlosen Stdte, denen ich nicht gewachsen bin, die gekrmmte Sonne blieb dort, und meine zerbrechlichen Schultern erstarrten in einer gekrmmten Strae, ebenfalls dort, auf zeitlosen Fuwegen hielt ein Krper inne, wand sich in Schmerzen und Tod, das Wunder des Todes tritt ein, wenn er zu strechendem Licht wird, als Ort von Blut und Vision, das Wunder des Lichts tritt ein, wenn es zu Tod und Leben wird, in einem Krper, dem armen Krper, den ich in die Hlle stie, dem Krper, schuldlos an meinen Lauten und Worten, wie vermochte dieser kleine Krper all meine Schmerzen zu ertragen, wie konnte ich ihn, gekrmmt und ermattet, an die Orte schleppen, von denen ich bereits vorher wusste, dass sie niemals meine werden wrden, dem Krper des absoluten Ortes lie ich nur die Illusion der Stdte, die meinen Hnden entschlpften, ich lie ihm nur den Dunst der noch nicht gefundenen Zeit.

Sabah Zouein bertragung: Brigitte Oleschinski

[Hinweis: die Ziffern nur zur Orientierung,
nicht Teil des Textes]


[1]

rimbaud das gleiche poster auch da
wo ich als schatten durch die straen ging
keine zeit uns zueigen
die orte wie nicht
mein nirgendwo spiegelnd in den zwei
frauen am bahnhof zwei frauen wie
eine zwei-frauen
schauten mich an
durchs fenster des zugs

[11]

sa so lange im abteil
das drauen fing mein gesicht im fenster
die campingzelte in der frhlingsklte
cafs auf den brgersteigen
mnner
und huser an den gleisen


[15]

rckfahrt zu anfang
ahnte ich nichts von zwei-frauen wie
eine sahen mich an
auf dem nordbahnhof
ahnte nicht ich she sie
durch die fenster im abteil
fuhr blo davon zur nchsten station

[21]

erinnere mich an die paar poster
auf weien tapeten im zimmer
erinnere mich nicht ob die vasen im haus
mit henkeln
oder ein schlssel in der schreibtischlade

[23]

letzter tag
fragte mich nach welchem sinn
sinn vielleicht nur das bild
von zwei-frauen wie eine
in ewigkeit

[24]

krmmten wir uns jeden morgen in unser schweigen
erinnere mich nicht weder der zerbrochenen
krge noch geschlossener fenster
kamen wir uns nher
in unserem kreis
aus verstecktem stottern

[25]

klumpten in unseren schmerzenden
krpern die tage zusammen
klebte als ich mich wegwandte
dort noch aller sinn
im verstrenden klang
der stunden gegenber
zwielicht fr immer

[26]

erinnere mich an nichts als A
mochte vielleicht den namen
A vorletzte station
regen an den scheiben
klumpte die zeit zum tode

[28]

stunden im zimmerlabyrinth
das schweigen das glas in der hand
trotzdem sank die nacht auf uns
am kommenden morgen wieder weg

[32]

der ort entschwand mir entschwand
mit der ecke
unterm weiten fenster
verschwand ich in dem endlosen
augenblick der zwei-frauen
mir fremd

[34]

auf dem rckweg kein regen
das kaltblau am himmel
wie ein fremder tod
und bunte sonnenflecken
tanzten auf meiner hand

[38]

wollte sterben
trotzdem lachte ich
unter dem himmelbau
ffnete die fensterlden einen spalt
gerusch der zge im zimmer
abschssiger tag aus
fragezeichen

[43]

hob sich das gleis und senkte sich
ber die alte brcke aus stein
die bume na
am eingang der stadt
das gleis eine flchtige sprache
oder geste ein ruspern
blo

[64]

an fuhr der zug
zurck zum nordbahnhof
die orte schwanden zusammen
in einen einzigen ort
die bume so viele und sonntagsonne
die schmerzensorte blo noch einer

[69]

die augenblicke im haus
wie falten in meinen kleidern
morgenstunden so
rein
wie unser letztes schweigen

[74]

krmmte mich doch in bilder
und wnde waren sie nicht
die enttuschungen
und wieder morgen voll sonne
und fragen

[79]

wei ich wie die reise endete
vielleicht endete sie nicht
fhrt mich der zug noch immer
die schwellen unter mir
jetzt zu wrtern
zerhackt

Sabah al-Kharrat Zueyn
Das schiefe Haus, die Zeit und die Wnde
Aus dem Arabischen von Leila Chammaa


Bild Nr. 14

Als ich mich aus dem Fenster lehnte, dem Fenster mit Blick auf ein paar Bume, eine Kirche und Huserausschnitte, als ich mich hinauslehnte, wir waren bereit zu gehen, streckte ich den Arm hinaus, um die Temperatur drauen zu erfhlen, wir waren bereit, die Sonnenstrahlen nicht sengend hei, Schweigen, mein Schweigen war umhllt von einem anderen Schweigen, dem Schweigen des anderen Krpers, dessen Gesichtszge und Krperkonturen verwischt waren, verwischt durch meine intensive Prsenz, prsent war ich nur im eigenen Tod, ich erinnere mich an die Sonne, deren Strahlen nicht sengend hei waren, der ich den Arm entgegenstreckte, ihre Temperatur zu erfhlen, wir waren bereit zu gehen, dies war nach dem ersten Tag, also am darauffolgenden Tag, nach meinem ungehrigen Kommen mit Wein in der Hand und im Spiegel Bilder und Schmerzen, es war der Tag nach meinem ungehrigen Kommen, da fand ich Gefallen am Tod, Tod nicht Bewegung, unfhig, zu sprechen unfhig, als wre ich Worte, kaum gab ich dem Wahnsinn nach, gaben auch sie nach, die Worte dem Wahnsinn, ich gab mich den Wortfetzen hin in dem Moment, als ich kam, am nchsten Tag lehnte ich mich aus dem Fenster nach drauen, angezogen, mein weier, fahl weier Krper wand sich in Schmerzen, wand sich in Wahnsinn und Schweigen, der andere, der andere wand sich ebenfalls in Schmerzen, in Wahnsinn und Schweigen, in chronischem Schweigen betrachtete er das Wei meines Krpers, als ich aus dem Fenster gelehnt in das Zimmer hineinschaute, sah ich ihn, er stand hinter mir, ich sah ihn das fahle Wei meines Krpers betrachten, auf seinem Gesicht die Spuren von Narben und Wunden.

Den gldande kroppen blev kvar p trottoaren, stannade kvar som ett skarpt ljus mellan husen och solen p himlen, jag minns den idag och hur melankolin, hur djup genom denna fnsterruta och natten, ocks, hur ddlig melankolin och varfr, varfr jag gav upp infr dden och lidelsen, med begret p vg mot dden jag var, och dog, och nstan tog slut nr i sjlen helvetet ls, men sedan, varfr drev jag mig sjlv mot platsernas vansinne och tidens vemod, hur plgsamma dessa stder som sg mig kvvas, eller frsvinna, sg mig bakom det rimliga och jag frstod inte, frstod inte, jag var ofrmgen och min vithet liknade den obeskrivbara dden den bjde sig ver sin ofrmga och ver frgan, eller var det blekheten och ttheten p den sneda gatan, speglarna sg mig upplsas mellan alla stderna som opaka lade sig ver kroppen och vidgade sig, jag sg min vithet likt smrtan i ansiktet nr ddens mirakel, nr trden strmmade ver mig och jag dog av ljusets intensitet.

Translated by professor Tetz Rooke and the poetess Sarah Mannheimer

Sabah Zwein:
Weil ich, als ob ich, ich war nicht [lianni wa-kaanni wa-lastu], Beirut 2002


bersetzung Leslie Tramontini

Die hngenden Gehwege, Stdte und Straen


[S. 9]

Die Welt blieb in ihrer Erstarrung zwischen meiner Zeit und ihrer. Die schnen grnen Hgel zeigten sich mir vom Hotelfenster aus, und das ununterbrochene Pfeifen der Zge brachte mich an den anderen Or zurck. Wie sehr war ich zerrissen, wie war der Himmel in vollkommenstem Blau, wie neigte ich mich und zerbrach, in Stcke zerfetzt. Ich war in jenem Zug und wusste, dass die Dinge der Welt tot waren, ich wusste, dass die Orte der Welt zu Ende waren. Die Bume blieben stumm und traurig am Wegesrand, sie blieben so, whrend ich vorbeifuhr, denn sie sahen mich sterben, denn sie wussten, wie ich aus jenem Ort herausgekommen war, wie erschpft ich war, mit geronnener Seele und leerem Kopf. Damals war mein Kopf leer vor lauter Wahnsinn, dem Wahnsinn, weil ich nichts verstand, und die Zeit neigte sich der Raum schwankte, der Gedanke verdunkelte sich und meine Krperglieder zerstreuten sich zwischen den Husern der Stadt, die ich nicht sah und nie sehen werde. Ich klammerte mich an meiner Seele fest, an meinen Augen, doch ich erkannte sie nicht, ich erkannte nur eine finstere Strae, erkannte stumme Huser und eine groe Trauer. Ich erkannte, dass ich fremd geworden war, fremd geworden dem Ort, den zu sehen ich nicht imstande war.

[S. 70]
Heute wird der Krper schwach, mein Krper, wie schwach war er doch auch in jenen ewigen Straen, als die Sonne sich ber meine Schultern neigte, ber meine Schmerzen neigte und mein blasses Gesicht. Wie sehr, als das hohle Gesicht, das die Stdte sah und den Schmerz, mein bekmmertes Gesicht wegwischte, und das Weinen, das im Innern war, nicht hervorkam und in Tod und Licht explodierte. Denn ich wand mich, wie sehr wand ich mich, doch meine Hnde, unfhig waren sie, unfhig zu verstehen. Warum all das Umhertappen mit einem morschen Krper, mit zerquetschten Wunden auf hngenden Gehwegen, Gehwegen, die sahen, wie ich zerrissen wurde und zerstreut, die mich in der Blue sahen und im Vergehen. Jene Tage, wie knnte ich mich nicht an sie erinnern, und wie knnte ich mich nicht vor Schmerzen krmmen, wann immer ich mich daran erinnere. Es war die Hlle in blau. Die Stadt sah mich zerbrckeln und herabgleiten, entgleiten, sie sah mich hngen, entsetzlich, dem Abgrund entgegen. So erinnere ich mich an mich in den vielen Stdten, und wie ich durch sie gezogen bin, auswhlend, sterbend, matt. Wie sahen mich die Stdte, ohne dass ich etwas verstand, ohne dass ich es konnte, ohne dass ich es konnte, und der schmerzende Krper zermalmt, der Krper zermalmt, der zu verstehen versuchte, whrend ich es nicht konnte, und wie ich meinen Weg verfolgte. Indes, ich musste doch in einer Stadt und einem Haus ankommen, am Rand der Bume und der Sterne.

15.
Nr jag tog tget tillbaka visste jag inte
att tv kvinnor som liknade varann
skulle titta p mig
p en av de norra stationerna
eller att jag skulle titta p dem
genom det stngda kupfnstret
och lmna dem fr nsta station.

21.
P de vittapetserade vggarna
minns jag ngra bilder
men jag minns inte alls om det satt
handtag p blomvaserna
eller en nyckel i skrivbordsldan.

23.
Sista dan
undrade jag ver meningen.
Meningen kanske finns i bilden
av tv kvinnor som liknade varann,
ett evinnerligt gonblick.

24.
Varje morgon lutade vi oss ut ver tystnaden
och jag minns inte lngre de trasiga karafferna
eller de stngda fnstren.
Vi frskte bara komma nrmare
vr sfr,
frskte vervinna stammandet.

Sabah Zwain / Libano
صباح زوين / لبنان

البيت المائل والوقت والجدران

اللوحة 75 ـ


كنت في مقعدي هناك، لمّا كانت الشمس تميل إلى الموت، والبيت يميد في وهم وجودنا، كنت أرى على الحائط المقابل، الحائط الأبيض، أرى كنت مخايل كتابة، أو أحرفاً بائدة تنحرف مع انحراف المعنى، وكنت أتساءل، أو كنت لا أفهم كان الوقت يغلو، وكنت في جلستي تلك، لما كانت الشمس تبدأ هبوطها، ولمّا كانت تلملم أشعّتها من علىالزجاج، ذاك المغلق الزجاج، كنت عند كل شفق أعجز عن فهم كنه وقتي، أو عن الفعل المميت، كنت أحاول أن أرىكتابة بين دقائق الردهة، غاضت اللغة منذ ذلك الحين، فالأجساد في براءتها ارتكبت إثمها، ولم أعثر على المعنى،كان الجنون يقطر من زوايا البيت، كان الألم في كل ناحية، الأوجاع تطوينا على ما بقي منا، واليوم، أرانا اليوم في هجودنا الطويل، العميق بين أرواحنا المنكسرة وجوارحنا المخضبة بأوقات عاتية، الأوقات التي مضت، كم تعثرنا في قول ما لم نقله، كم أزمنّا في مكاننا المعتاد، في الصمت جلسنا أياماً كثيرة، ناءت عني الأيام تلك الآن، وصرت، من خلف البيت والشمس والشباك، صرت أرقب من رأب الوقت، حركة ما، حركة أجساد ربما نسيناها هناك، صرت الآن من رأب اللغة، اجتث كلمة ضئيلة لأتذكّر، لأنسى، وكأن الموت أزِف، أرى الآن فلاةً، أرى سهباً أَرِجَتْ منها ألواننا الكالحة، أزفت أشياؤنا في موتنا، على غفلة منّا انتهت، ما من ذكرى لمدينة، أرواحنا انفلتت من أجسادنا، وأجسادنا اغتسلت من آثامها، إلا أني عدت كل يوم أرتكب سقطة الكتابة، وصرت كل يوم في رغبة الانتهاء، أرغب في إنهاء الهفورة التي بدأتني

ـ اللوحة 66 ـ

كنت قد فقدت أسلوب اللغة، وفقدت متيهة اللغة، كنت قد وقعت في موت الكلام، في كلام لم أستطع أن أقوله ولو قلته لكنت رديت، أو رديت على أية حال، بقي صوتي في قلبي، بقيت جهارتي في جوفي، وأذكر ذاك الشباك المغلق دائماً، رآني الشباك أموت في الداخل، والزجاج، الذي الزجاج عكس ظلّي الشاحب، ووجهي الغائر، رآني الشباك ألْتوي، وأنطوي على أوجاعي، كنت في غروب اللغة، فقط بعض الملامح على الحيطان، فقط وسوم جنون في زوايا الردهة، والصموت المميت، الوقت العاتي الذي لم يمرّ، صار يتنضّد على زجاج الخارج والداخل، الوقت تنضّد في متيهة مكاني، كان الوقت عاتياً، وكنا في غبش المكان، على حافة الشباك ذاك، كنّا في اختزال النص، لم نقل شيئاً، فقط نظرنا إلى بقايا الخارج لمّا اخضلّ الليل، رنونا في الداخل إلى صمتنا، كان المكان في الداخل مائلاً، لم أكن أرى سوى بقايا منّا، أطيافنا الشاحبة على الحيطان المصفّرة، وأطياف ذكريات، الردهة غرقت في ذكريات صورٍ، وبقي الجسد في تمزقه، يلوح بين إشارة وأخرى، تلك إيماءات اختزلت الكلام، والنص، صار النص يكتمل في الصمت، صار ينغلق على ذاته في جراح الكلام، كانت اللغة في عِيّ اللغة، كانت في عجز وقتنا ومكاننا، كنا نلتفت من حين إلى آخر إلى ما وراء النافذة، كنا نرى بقايا بيوت، وإذا رنونا إلى وجوهنا الناقصة، كنا ننطوي على مَيْن المكان، على هشاشة ساعاتنا

ـ اللوحة 25 ـ

شُفوف الصباح كان يقع كل يوم على وجهي الأبيض، وجهي الذي يكون محاه الليل، وعند مطلع النهار لم يكن يبقى منه سوى بعض الملامح، ملامح الغياب الكلّي، ندوب العنف، ووجه الآخر، وجهُ بلا تقاطيع، وجه في غروبه وفي ابتعاده، فيقع شُفوف الصبح على وجهينا الجريحين، وأنا في غلابي المدمِّر، وأنا في انهياري المتواتر، ورائحة القهوة الصباحية المنتشرة بين حوائط المطبخ، ورائحة البرد الطبيعي والندى المعلّق على أطراف النوافذ، وكان يبقى جسدي في جمود الألم، في رغبة النسيان، كان جسدي يبقى في فراشه، منتظراً جلاء وقت ما، لم أعد أذكر الوجه، كان قد خضّده جنون اللحظات المتراكمة، المنضّدة، العاتية اللحظات التي رسمتنا على الجدران البيضاء حيث اندغم وجهي بين فرّاق اللوحات الملوّنة، بين زوايا الغرف حيث تنقّل ظلّي، نتفة منّي، وكان في تلك اللحظات العاتية، ترتسم عند حدود وجهه اشارات عنف، وعلى وجهي الملقى على أطراف النهار، المترامي عند تخوم ذاك المكان، عليه صارت ترتسم بعض الجراح العميقة، جداً العميقة، وصارت تنزف، بهدوء صارت الجراح تنزف دم تلك الصباحات الشفوفة، وكنت أتلوّى في مِهادي، ألماً أتلوّى، بهدوء كنت، في العمق كنت، وكان، يغيب هو كان عني إلى داخله، إلى جوف&#

 

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